Über mich

Hallo!

Ich heiße Moisés, geboren bin ich 1978 und wohne in München. Der spanische Vorname kommt durch meine südamerikanische Vergangenheit. Die kreative Seite hat mir in meinem „normalen“ Beruf etwas gefehlt, deshalb freue ich mich jetzt umso mehr dass ich diese seit 2015 nebenberuflich und auf professionellem Niveau ausüben kann!

Wieso fotografierst du Menschen?

Menschen sind total interessant. Sie verändern sich. Und jeder Mensch ist so anders! Am liebsten möchte ich den Menschen mit seinem persönlichen Charakter so einfangen, wie er wirklich ist. In der natürlichen Schönheit und in lebendigen Momenten. Ungestellt und echt. Jedes Mal, wenn mir das gelingt, freue ich mich ganz besonders.

Wieso fotografierst du Hochzeiten?

Hochzeiten sind eine tolle Gelegenheit Menschen in einer schönen Umgebung und vielen Beziehungen zu fotografieren. Man kann sehr viele schöne und spontane Momente festhalten. Und jede Hochzeit ist anders, weil die Menschen anders sind.

Was fotografierst du am liebsten?

Spontane Situationen voller Leben. Beziehungen zwischen Menschen (z.B. bei der Gratulation). Augenblicke, Details – und natürlich Kinder!

Was macht deine Bilder so besonders?

Die Menschen: Ich versuche die Personen in ihrer natürlichen, typischen und charakteristischen Schönheit darzustellen und sie in Beziehung zu ihren Mitmenschen zu zeigen.

Das Vertrauen: Meine Bilder sind Teamarbeit. Das kann ich nicht alleine. Die Menschen die ich fotografiere kennen mich oft schon und vertrauen mir. Deshalb geben sie sich so wie sie sind und freuen sich schon auf die Bilder. Erst dadurch kann ich diese schönen Momente einfangen. Das sind für mich kleine Geschenke die ich von ihnen bekomme und die ich ihnen in Form der Bilder wieder zurück gebe.

Das Leben: Natürliche, echte Augenblicke. Was mich besonders freut, wenn ich das höre: „ich hab noch nie so schöne Bilder von der Braut gesehen!“ oder „die Bilder sind so toll, so wie ihr wirklich seid!“ oder „man fühlt sich sofort wieder zurückversetzt!“ oder „es ist so als wäre man dabei gewesen!“ – das ist genau das was ich fotografieren möchte.

Wie machst du das?

Das Licht: Das gibt einer Person Charakter und Ausstrahlung. Das schönste Licht ist das Tageslicht, vor allem Abends. In Innenräumen sind weiße Wände und Decken sowie große Fenster sehr hilfreich.

Das Setting: Nach dem Licht haben Location und Kleidung den größten Einfluss auf die Stimmung im Bild. Mein Tipp: Sucht euch Bilder im Internet die euch gefallen und lasst euch von der Location und Kleidung inspirieren.

Die Story: Ein Bild sollte eine Geschichte erzählen. Bei Menschen drückt sich die Geschichte meistens in einer Aktivität oder in einer Beziehung aus. Das versuche ich darzustellen. 

Welche Geschichte erzählst du beim Paarshooting?

Das Paarshooting mache ich seit 2019 thematisch. Inspiriert hat mich das Buch „Liebe und Respekt“. Lasst euch überraschen!

Was für eine Ausrüstung hast du?

Die Kamera ist eigentlich gar nicht so wichtig. Mit Vollformat, schnellem Autofokus und hoher ISO machen die großen Kameras aber dann doch einen Unterschied. Ich verwende inzwischen die Sony Alpha 7 III (und als Backup die Canon 5D MK III).

Wichtiger sind die Objektive. Da verwende ich die Festbrennweiten von Sigma mit 24mm/1,4, 35mm/1,4, 50mm/1,4, 85mm/1,4 und 135mm/1,8.

Dazu ein Kameragürtel und ein Shoot-Sac, so ist alles schnell zur Hand.

Für Abends habe ich drei Godox V860II mit denen man kabellos entfesselt blitzen kann.

Wie bearbeitest du die Bilder?

Zunächst sortiere ich die Bilder aus. Bei einer Hochzeitsreportage kommen z.B. 2-3 Tausend Bilder raus. Ihr bekommt nur die Schönsten, das sind ca. 500. Diese werden dann alle bearbeitet.

Dafür nehme ich mein Preset mit natürlichen, hellen, warmen Farben und guten Kontrasten. Dann mache ich den Weißabgleich, setze den goldenen Schnitt und richte es noch gerade aus. Bei gröberen Hautunreinheiten werden diese noch wegretuschiert.

Und Tataa!! Voilà: Eure Bilder!